Artenara
Inmitten der wildromantischen Landschaft der Inselmitte schmiegt sich das mit 1270m höchstgelegene Dorf Gran Canarias an die Berghänge. Berühmt sind die spektakulären Höhlen von Artenara, die traditionell als Wohnraum genutzt werden.
Auf den ersten Blick sind die Höhlenwohnungen und -häuser anhand ihrer Fassaden kaum von anderen zu unterscheiden.
Geschickt wurde der natürliche, rötliche Fels beim Bau vieler Häuser von Artenara integriert.
Pfarrkirche mit großem Vorplatz
Um den weiten Dorfplatz mit der turmgeschmückten Pfarrkirche Iglesia de San Matias gruppieren sich einige Bars und Restaurants, die zum Verweilen einladen.
Eine schöne Terrasse bietet fantastische Ausblicke auf die bekannten Felsmonolithe Roque Bentaiga und Roque Nublo.
Höhlenkirche Nuestra Senora de la Cuevita
Die Kapelle Nuestra Senora de la Cuevita wurde bereits im 17. Jahrhundert gekonnt in den Tuffstein von Artenara hinein gebaut. Ein Holzturm mit Kirchenglocke markiert das Portal der Höhlenkirche, die sich fast im Berg zu verstecken scheint.
In ihrem Inneren, das ebenfalls aus Stein gefertigt wurde, birgt die Ermita eine Statue der Virgen de la Cuevita, der Schutzpatronin von Artenara.
Ende August wird ihr zu Ehren eine große Fiesta mit feierlicher Prozession und Fackelzug im Dorf begangen.
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